Polenaustausch 2015

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Spanienaustausch

Unser Austausch mit dem Colegio Salesiano San Juan Bosco in Valencia, Spanien

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Dieser sehr beliebte Austausch, bei dem die Euregianer zunächst für etwa zehn Tage einen spanischen Schüler/eine spanische Schülerin aufnehmen und einige Wochen später in deren Familien in Valencia untergebracht werden, besteht nun seit drei Jahren.

die Schule in Valencia

Unsere Austauschschule finden Sie unter valenciasanjuanbosco.salesianos.edu

Was macht den Austausch so interessant?

  • Valencia ist eine wunderschöne Stadt am Mittelmeer, in der es jede Menge zu unternehmen gibt.
  • Die Schülerinnen und Schüler verbringen etwa drei Wochen innerhalb weniger Monate mit ihren spanischen Partnern, was ihnen die Möglichkeit gibt, diese und auch die spanische Kultur ein wenig ausführlicher kennen zu lernen.
  • Der Austausch ist also eine perfekte Gelegenheit, das im Unterricht erlernte Spanisch anzuwenden und zu verbessern.
  • Er bietet auch die Gelegenheit, den spanischen Partnern unsere Region näher zu bringen und die hiesige Kultur mit anderen Augen zu betrachten.
  • Das Programm sowohl hier als auch in Valencia ist sehr attraktiv und abwechslungsreich, so dass eine spannende und erlebnisreiche Zeit garantiert ist.

Valancia


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Polenaustausch

Logo der Partnerschule

Seit dem Jahr 2015 bieten wir in der Mittelstufe einen Schüleraustausch mit Polen an. Das Anliegen des Austausches ist Jugendbegegnung und interkulturelles Lernen unter dem Aspekt der gemeinsamen und leider ziemlich verunglückten deutsch-polnischen Geschichte. Ausgangspunkt für das Bemühen um die deutsch-polnische Verständigung sind die Katastrophen des 20. Jahrhunderts als Inbegriff einer missglückten Nachbarschaft (Zweiter Weltkrieg – Holocaust – Flucht und Vertreibung).
Unser Angebot richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9, speziell an diejenigen, die das Fach Geschichte-Politik gewählt haben, denn dort wird die Fahrt nach Polen inhaltlich vorbereitet.

Aktuelle Informationen, ANMELDEFORMULARE, Berichte und Fotos finden sich auf: http://euregio-polska.de/

Wer kann teilnehmen?

Da die Gruppengröße bei maximal 20 Teilnehmern pro Seite liegt, richtet sich das erste Angebot an die Geschichte-Politik-Schülerschaft. Wenn sich aus diesen Kursen nicht genügend Teilnehmer melden, wird das Angebot für die gesamte Jahrgangsstufe geöffnet.

Die Partnerschule

Postkarte Koberwitz

Teller Breslau

Unser Partner ist ein Gimnazjum in der Gemeinde Kobierzyce (ca. 10.000 Einwohner, bis 1945 Koberwitz). Kobierzyce ist ein Vorort von Wrocław/Breslau und liegt im gleichnamigen Landkreis. Dieser ist der Partnerkreis des Kreises Borken; Kobierzyce selber ist Partnerstadt von Raesfeld. Die Schulform Gimnazjum umfasst die Jahrgangsstufen 7 – 9. Die polnischen Partnerschüler kommen daher aus der 8. und 9. Klasse und haben auf jeden Fall Deutsch- und Englischunterricht. Die Austauschsprache ist in der Regel Englisch.

Das Programm

Zu den festen Programmpunkten gehören die gemeinsame Erkundung von Wrocław/Breslau, Kraków/Krakau und Oświęcim/Auschwitz.
Das bedeutet, wir sind 5 Nächte in den Gastfamilien in Kobierzyce und haben noch 2 weitere Übernachtungen in einer Gruppenunterkunft in der Nähe von Krakau. Die Lehrer wohnen in einem eigenen Appartment in der Innenstadt von Breslau.

Zu den historischen Lernorten, die wir aufsuchen, zählen in Breslau:

  • die Altstadt mit Universität und Aula Leopoldina
  • das Hohenzollernschloss (heute ein Museum zu 1000 Jahren Stadtgeschichte)
  • das Panorama Racławicka (ein monumentales Rundgemälde von 1894 zum Thema Freiheitskampf der Polen gegen die Russen im Jahre 1794)

In Südpolen besuchen wir das Konzentrationslager Auschwitz sowie die frühere Hauptstadt des Landes, Krakau. Dort erkunden wir z.B.

  • die Altstadt mit Wawel und die „Route der gesprengten Denkmäler“
  • das Museum zur Geschichte des Generalgouvernements 1939 – 1945 in der Fabrik von Oskar Schindler
  • Każimierz, d.h. das jüdische Stadtviertel, in dem auch „Schindlers Liste“ gedreht wurde.

Zum Programm in Deutschland gehört eine Tagestour an die niederländische Nordseeküste sowie 1 – 2 Halbtagestouren zu wechselnden Zielen. Obligatorisch ist auch eine Radtour über die grüne Grenze. Sonntags ist Familientag.

Die Kosten

Auschwitz Birkenau

In den letzten Jahren lagen die Teilnehmerkosten bei maximal 160,- Euro.
In 2015 hat das gesamte Programm sogar nur 120 Euro gekostet. Das liegt an den Subventionen, die wir vom Land NRW, vom Kreis Borken sowie vom Deutsch-polnischen Jugendwerk bekommen.

Der Zeitpunkt

Unser Besuch in Polen erfolgt immer im Frühjahr, der Gegenbesuch der Polen in der Regel im Mai/Juni. Wir fahren voraussichtlich mit einem Linienbus der polnischen Firma „Sindbad“, der uns an der Schule abholt und auch wieder direkt zur Schule zurückbringt. Hin- und Rückfahrt erfolgen jeweils über Nacht, so dass man z.B. am Donnerstag nachmittags losfährt, am Freitag morgen in Breslau ist, dort am darauffolgenden Donnerstag abend wieder abfährt und am Freitag morgen wieder Bocholt erreicht.

Die Vorbereitung

Im Rahmen des Kurses Geschichte-Politik können wir den Austausch gezielt unterrichtlich vorbereiten. Unabhängig von der Vorbereitung im Unterricht führen wir auch noch 2 – 4 landeskundliche Vorbereitungs¬seminare, in denen wir in die Besonderheiten von Sprache und Kultur des Landes einführen („Tak“ heißt „Ja“ und „ja“ heißt „ich“). Außerdem bieten wir vor der Fahrt natürlich noch einen Informationsabend an.

Weitere Informationen gibt’s bei Frau Teupe und Herrn Lepping persönlich!

Teupe, Lepping

 

Breslau   Krakau

Polenaustausch 2015

dpjw

Reisetagebuch zweier Mitreisender

Die Premiere des diesjährigen Schüleraustausches mit Kobierzyce fand vom 12. bis zum 20. März statt. Organisator der Fahrt war Herr Lepping in der Begleitung von Frau Teupe und polnischen Kollegen. Die Schüleranzahl der deutschen Seite betrug 16 Schüler aus den Jahrgangsstufen 9 und EF, von polnischer Seite meldeten sich 20 Schüler.
Anreise: Die 12-stündige Anreise mit dem ,,Sindbad''-Busunternehmen verlief gut, mit einigen Zwischenfällen. Zum Beispiel wurden uns ein kaputtes Tablet, Kinderriegel und Wodka von einem alkoholisierten Polen angeboten, bis er von der Polizei abgeholt wurde.
Nach der langen Anreise waren viele froh endlich von ihren Gastfamilien aufgenommen zu werden und ein wenig schlafen zu können. Dies war im Bus leider nicht möglich aufgrund des hohen Kommunikationsbedarfs einiger deutscher Mitreisender (Es sei denn man hatte Ohrenstöpsel dabei, nicht wahr Herr Lepping? ;-))!

Freitag, 13.3.2015 - Tag 1

Viele konnten sich in den Gastfamilien ausruhen, doch nicht alle. Diese Minderheit musste sich mit Koffein wohl oder übel wachhalten, da es bereits nachmittags ein Programm gab. Unter anderem stand auch die Besichtigung des Sky-Towers in Breslau auf dem Plan. Die darauffolgende Stadtführung gegen Abend fiel leider nicht ins Wasser, trotz des starken Regens. Danach waren viele erschöpfte Schüler froh endlich in den Gastfamilien schlafen zu können.

Samstag, 14.3.2015 - Tag 2

Nicht alle Eltern konnten die Schüler aus den weiter entfernten, kleinen Dörfern nach Breslau bringen, weshalb viele die Anreise mit Bus und Straßenbahn antraten. Nachdem wir uns am Pranger vor dem Rathaus getroffen hatten, liefen wir mit einigen Umwegen (eine Angewohnheit eines polnischen Lehrers) zu unserem ersten Ziel: das Hohenzollern Schloss. Dort mussten wir zweisprachige Fragebögen in kleinen, gemischten Gruppen lösen. Die darauffolgende dreistündige Stadtführung fand ebenfalls im Regen statt. Man konnte jedoch erahnen, wie schön Breslau im vollen Sonnenschein aussehen muss.
Nach kurzer Freizeit in den Gastfamilien fand ein von den polnischen Schülern organisiertes Pizzaessen in der einzigen Pizzeria der Umgebung von Kobierzyce statt (an dem durften die Lehrer nicht teilnehmen :D).

Sonntag, 15.3.2015 - Tag 3

Am Sonntag war der individuell gestaltbare Familientag mit darauffolgender Party. Dazu werden keine weiteren Auskünfte gegeben, zum Schutze einiger Personen.

Montag, 16.3.2015 - Tag 4

Heute fand die Fahrt nach Krakau bzw. zuerst Auschwitz statt.
Auschwitz hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die schrecklichen Ereignisse, die dort stattgefunden haben, sind nur schwer vorstellbar und auch nur schwer in Worte zu fassen.

Dienstag, 17.3.2015 - Tag 5

Nach einer 'ruhigen' spirituellen Nacht in einer Pilgerherberge, in der man sich ständig von Heiligenbildchen beobachtet gefühlt hat, fuhren wir nach Krakau zu Schindlers Museum. Leider konnten wir uns nicht auf das Museum vorbereiten, da wir am Abend zuvor den Film 'Schindlers Liste', aufgrund technischer Schwierigkeiten, nicht sehen konnten. Trotzdem war das Museum anschaulich und interessant gestaltet. Nach dem Museum sind wir zum Wawel gegangen, in dem viele Heilige und Könige oder heilige Könige ihre letzte Ruhe fanden. Viele Schüler waren versucht die Mammutknochen, welche vor dem Eingang hängen, herunterzuholen, um das Ende der Welt, laut Mythos, einzuläuten. Danach galt es eine lebenswichtige Entscheidung zu treffen: Reichtum oder Liebe? Denn berührt man die im Wawel hängende Sigismundglocke mit der rechten Hand, wird man mit Reichtum belohnt, berührt man sie mit der Linken, findet man Glück und Liebe. Nach der Besichtigung des Wawels bekamen wir etwas Freizeit in der Innenstadt Krakaus und fuhren dann schließlich nach einer weiteren kurzen Stadtbesichtigung zurück in die Jugendherberge. Dort hatten die Lehrer einige Integrationsspiele vorbereitet. Zum Beispiel sollten wir unsere Austauschpartner auf Polnisch vorstellen, und andersrum. Schließlich freuten sich alle auf eine letzte ,,ruhige'' Nacht in der Jugendherberge.

Mittwoch, 18.3.2015 - Tag 6

Auf der Fahrt zurück nach Kobierzyce haben wir zwei Zwischenstopps eingelegt. Einmal im Geburtshaus des polnischen Papstes Johannes Paul II. und an der Radiostation in Gleiwitz, dessen Überfall im Jahr 1939 den Zweiten Weltkrieg auslöste. Nachmittags kehrten wir dann in die Gastfamilien zurück und verbrachten den Abend mit ihnen.

Donnerstag: 19.3.2015 - Tag 7

Am Donnerstag trafen wir uns morgens wieder einmal am Pranger in Breslau. Von dort aus suchten wir dann das Panorama von Raclawice auf, in dem wir eine Audioführung bekamen. Es war sehr beeindruckend und man fühlte sich so, als ob man sich wirklich gerade mitten in der Schlacht zwischen der polnischen und russischen Armee befinden würde.
Anschließend fand die Zwergen-Suche in gemischten Gruppen im Rahmen einer zweisprachigen Stadtrallye statt. Auch wenn die deutsche Seite nicht ganz so motiviert der 3 Stunden Rallye entgegen sah, waren wir jedoch glücklich das wenigstens das Wetter mitzuspielen schien.
Nach der Rallye war Zeit in den Gastfamilien gedacht um zu packen und sich zu verabschieden. Wieder wurde die Pizzeria in Kobierzyce genutzt um noch ein letztes Mal für eine Stunde zusammenzusitzen. Um 21.30 waren alle Gastfamilien und Austauschschüler am Busbahnhof in Breslau versammelt um uns zu verabschieden. Viele hatten Tränen in den Augen und konnten gar nicht aufhören sich in die Arme zu fallen bis der Bus letztendlich mit Verspätung den Bahnhof verließ.

Freitag: 20.3.2015 - Tag 8

Die Rückfahrt verlief ruhiger als die Anreise und man bekam die Gelegenheit ein wenig zu schlafen oder über diese schöne und ereignisreiche Woche nachzudenken. Die Sonnenfinsternis in den Morgenstunden konnte man jedoch nicht beobachten, da die Autobahn von weißen Nebelwänden umgeben war. Nach vielen Umwegen, um andere Mitreisende abzusetzen, erreichten wir endlich nach 14 Stunden Fahrt den Parkplatz des Euregios. Müde und glücklich gut angekommen zu sein und viel zu erzählen zu haben nach einem ausgiebigen Schlaf im eigenen Zimmer.

Fazit

Man kann nur jedem empfehlen an den nächsten Austauschfahrten mit Polen teilzunehmen.
Es war eine tolle Zeit und man konnte viele Erfahrungen machen. Als Tipp an die, die nach fünf Pizzen satt sind, man muss in Polen dreimal "Nein, danke" sagen um nicht mehr Essen angeboten zu bekommen. Wer dennoch Hunger hat, dem ist die Pizzeria in Kobierzyce (die Einzige, also nicht schwer zu finden) zu empfehlen.
An alle, die mitgefahren sind: Es war eine tolle Zeit mit euch und wir haben erst die Hälfte des Austausches hinter uns ;D
Vielen Dank den lieben Gastfamilien die alle herzlich aufgenommen und gut versorgt haben. Danke auch an das Deutsch-Polnische-Jugendwerk und die Lehrer, die diese Fahrt erst möglich gemacht haben. Danke für diese einmalige Chance.

By: Lisa M.W.; Jana T.

 

 


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Litauenaustausch

Natur in Litauen

1992 kam es eher zufällig durch den Vater einer Schülerin, der sich in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz für seine Heimatstadt Naujoji Akmené engagierte, zu einem ersten Kontakt mit einer litauischen Kollegin und deren Schülern. Auf Grund der hervorragenden Deutschkenntnisse der litauischen Gäste war ein intensiver Gedankenaustausch möglich, der viele Gemeinsamkeiten, aber natürlich auch Unterschiede zwischen beiden Ländern offenbarte. Neugierig geworden fuhren 8 Schüler und 1 Lehrer 1993 nach Naujoji Akmené. Es entstand ein regelmäßiger Austausch zwischen der Ramuciai- Schule und dem Euregio-Gymnasium im Jahresrhythmus.

Die Ramuciai-Schule ist ein Gymnasium mit den Jahrgangsstufen 9 bis 12. Die Schülerinnen und Schüler beginnen in der 3. oder 4. Klasse mit dem Deutsch-Unterricht. Neben Deutsch können die Schüler der Ramuciai-Schule auch Englisch oder Russisch lernen. Am Ende ihrer Schullaufbahn haben die Schüler einen Schulabschluss, der unserem Abitur vergleichbar ist, allerdings ohne Latinum.

Austauschteilnehmer/innen

Der Austausch ist durch enge Zusammenarbeit mit der Stadt Bocholt gekennzeichnet. So ergeben sich vielfältige Kontakte im Laufe des Jahres, die die Organisation und Finanzierung des Schüleraustausches erheblich erleichtern.

Am Austausch nehmen Schülerinnen und Schüler der Klasse EF und Q1 teil. Austauschsprache ist für die Schüler meistens Englisch. Während des gemeinsamen Programms steht eine Deutschlehrerin mit hervorragenden Deutschkenntnissen als Dolmetscherin zur Verfügung. Als Betreuende Lehrer fungieren Frau Milde (seit 1993) und Herr Jahnke (seit 2011).

Finanzierung

An Kosten entstehen die Reisekosten in Höhe von ca. 250,00 € und die Ausgaben für die Betreuung des Gastes bzw. für die Gastgeschenke beim Besuch Litauens. Der Austausch wird bis auf die Unternehmungen in Litauen von deutscher Seite aus finanziert. Geldmittel des Pädagogischen Austauschdienstes, des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Spenden der am Austausch beteiligten deutschen Schülerinnen und Schüler, z.B. Verzicht auf den Gruppenrabatt, und andere Förderungsprojekte ermöglichten bisher die Finanzierung des Besuchs litauischer Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler in Bocholt.

Bedeutung

Der Austausch mit Naujoji Akmené ist der einzige seit nunmehr zwanzig Jahren kontinuierlich stattfindende Schüleraustausch am Euregio-Gymnasium. Aus den ersten Begegnungen sind tiefe Freundschaften entstanden. Noch heute besuchen sich Schülerinnen und Schüler aus Bocholt und Akmené. Die Schülerinnen und Schüler, die an diesem Austausch teilgenommen haben, haben ein Land kennengelernt, das für die meisten nicht touristisch und kulturell fremd war. Die litauische Herzlichkeit und Gastfreundschaft berühren und haben die teilnehmenden Schüler für den Rest ihrer Schulzeit geprägt.
Die Begegnung mit litauischer Kultur ist eine erfreuliche Bereicherung für deutsche Schülerinnen und Schüler, die an Komfort und Konsum gewöhnt sind.
Für die Litauer ist der Austausch zum einen wichtig als Sprachaustausch, zum anderen als Einblick in westeuropäische Lebensweise, auch wenn sich diese seit dem Ende des Ostblocks angenähert haben. Demnach ist der Austausch als Kulturaustausch zu betrachten, der in einem zusammenwachsenden Europa den Blick gen Osten schärft.

Busfahrt

 Das Austauschprogramm setzt sich aus folgenden Elementen zusammen: Unterrichtsbesuche an der gastgebenden Schule und Unterrichtsgestaltung der Gäste an der gastgebenden Schule, landeskundliche Exkursionen, Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen am Ort, ein Tag in der gastgebenden Familie, gemeinsame Freizeitaktionen sowohl der am Austausch beteiligten Lehrer/innen als auch der am Austausch beteiligten Schüler/innen.