Ausstellung zur „Weißen Rose“

 BBV vom 21.02.2019: Unter dem Titel „Weiße Rose – Der Widerstand von Studenten gegen Hitler 1942/43“ zeigt das Euregio-Gymnasium noch bis Mittwoch, 22. März, eine Ausstellung im Foyer.

Sie wurde anlässlich des 76. Jahrestages der Verhaftung der Geschwister Scholl von der Weiße-Rose-Stiftung aus München ausgeliehen.

Die Wanderausstellung wurde von dem renommierten Grafikdesigner Otl Aicher gestaltet und wird seit Anfang der 1990er-Jahre im In- und Ausland verliehen, teilt das Euregio-Gymnasium mit. 47 Text- und Bildtafeln beschreiben die Entstehungsgeschichte der Weißen Rose, ihre Widerstandsaktionen, die Verbindungen zu anderen Oppositionellen und ihre Zerschlagung durch die NS-Justiz.

Bei der Eröffnungsveranstaltung sahen die Schüler des neunten und zehnten Jahrgangs ein Videoporträt von Sophie Scholl. Schüler des zwölften Jahrgangs und Geschichtslehrer Thomas Haring sprachen über die Situation in Deutschland im Jahr 1943 und die „Weiße Rose“. Der stellvertretende Schulleiter Jan-Bernd Lepping hielt einen eindringlichen Vortrag, in dem er die Not seiner Großmutter schilderte, die im Zweiten Weltkrieg ihren Ehemann und drei Söhne verlor, heißt es in der Mitteilung weiter. Zum Abschluss sangen die anwesenden 250 Schüler „Die Gedanken sind frei“.

Ausstellung Weiße Rose

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